Wenn sich TÜV-Prüfer …

.. freuen, wie kleine Jungs an Weihnachten, dann könnte es an dem ersten Tesla Model S liegen, das bei ihnen zwecks TÜV-Prüfung auf der Hebebühne steht 😉

Heute war ich beim ersten TÜV-Termin meines Model S, als Neufahrzeug wird dieser ja drei Jahre nach Erstzulassung fällig. Wie sich herausstellte war es für die Prüfer das erste Model S, also wurde die Chance genutzt, und das Auto genau unter die Lupe genommen.

Die meiste Zeit ging für das Beantworten von Fragen, Erklären technische Details und Fotos drauf – eine angenehme TÜV-Prüfung, wie ich sie bisher noch nicht erlebt hatte 🙂

Natürlich wurde die Prüfung „ohne Mängel“ bestanden und da keine Abgasuntersuchung anfiel, war auch die TÜV-Gebühr mit 58 Euro erstaunlich niedrig.

Tesla Model S P85D

Für zwei Tage Fahrspaß mit einem „Leihwagen“ – Tesla Model S P85D, also quasi „mein“ Model, nur mit Allrad und in der Performance-Version.

772 PS Systemleistung, 930Nm Drehmoment und 3,3 Sekunden von 0-100km/h – Fahrspaß pur und ein Antritt, als wenn ein LKW ins Heck kracht.

Neuer Tesla Roadster

Tesla hatte für den 16.11.2017 „nur“ einen Elektro-LKW angekündigt, doch beim Vorstellungs-Event fuhr dann – ohne dass vorher etwas durchsickerte – ein neuer Tesla Roadster aus dem Sattelauflieger.
Und die angekündigten Daten haben es in sich und pulverisieren die Leistungsdaten aller bisher auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge.

0-60 Meilen in 1,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit mehr als 250 Meilen (über 400km/h)
Akku mit 200kW
Reichweite 1.000km
Preis 200.000$ für das „Base-Model“ oder 250.000$ für die Founders-Edition

Am Abend der Vorstellung konnte bei Reservierung eines Roadsters direkt eine Probefahrt gemacht werden (Anzahlung: 50.000$ Base-Model, 250.000$ Founders-Edition). In Deutschland kann der Roadster gegen eine Reservierungsgebühr von 4.000 Euro per Kreditkarte und einer Banküberweisung von 39.000 Euro reserviert werden, der Kaufpreis für das Base-Model beträgt 170.000 Euro.
Auch wenn der Kaufpreis sechsstellig ist, für die gebotenen Fahrleitungen ein absolutes Schnäppchen.

Besuch bei Tesla in Tilburg (Niederlande)

Am 1.11.2017 fand in Tilburg die Jahreshauptversammlung des TFF e.V. statt, verbunden mit einer Werksbesichtigung des Europawerks von Tesla.

Hier werden die Tesla Model S und X ohne Antrieb, Achsen, Batterie und Füllstoffe angeliefert und für den europäischen Markt zusammengebaut. Irgendwann in 2014 war mein Model S also auch schon mal hier 😉

Es kommen jeweils 4 Model S oder 3 Model X schräg stehend in einem normalen Schiffscontainer an, montiert sind sie auf einer Art „provisorischem Fahrgestell“, damit sie bewegt werden können. Im Werk werden dann die Antriebseinheiten für Vorder- und Hinterachse, die Batterie und alle Flüssigkeiten (Akkukühlung, Kältemittel Klimaanlage) ergänzt und die Firmware für Euro installiert. Dann erfolgt eine Probefahrt „indoor“ im Werk, dabei werden bis 110km/h erreicht! Gebaut werden pro Tag bis zu 110 Fahrzeuge.

Tesla Model S: neue Sommerreifen im Herbst

Man braucht keine 21-Zöller, und schon gar keine mit Sommerreifen im Oktober. Aber wie das mit den „Zufällen“ so ist – zufällig entdeckt, zufällig recht günstig, und dann auch noch den Zuschlag erhalten 😉

Die Felgen hatten einige Macken, die Reifen waren abgefahren:

Also erstmal runter mit den alten Reifen, direkt neue geordert und die Macken ausgebessert.

Pirelli P-Zero in 245/35 ZR 21:

Da als Kontrast zum weißen Lack schwarz eher zur Geltung kommt, wurden die Felgen mit PlastiDip in schwarz glänzend lackiert. Kann man dann wieder problemlos entfernen, falls die Farbe nicht mehr gefällt.

Fertige „Lackierung“:

In ein, zwei Wochen geht es dann in den Winterschlaf und die Winterreifen sind an der Reihe.

Elektroauto-Treffen in Horb am Neckar

Interessantes Treffen, bei dem eigentlich so alles vertreten war, was aktuell an Elektrofahrzeugen zu haben ist. Interessant war ein E-Fiat 500, der so nur in den USA angeboten wird, und ein Renault ZOE mit Rangeextender-Motor im Anhänger (aus Frankreich).
Und trotzdem waren die Teslas in der Überzahl 😉

Tesla Model S: Schwarzes Dach + Ladesäule Bad Camberg

Heute habe ich mal die Ladesäule an der Raststätte Bad Camberg getestet und mit dem Model S an Typ2 geladen – funktioniert und kostet (noch) nix.

Lädt aber auch nicht viel schneller als zu Hause, also keine Alternative, auch wenn es noch nichts kostet.
Als ich wegfahren wollte kam dann tatsächlich ein Nissan Leaf aus Hildesheim auf dem Weg nach Köln. Wir hatten beide nicht gedacht, dass man wirklich mal jemanden beim Laden trifft.

Und hier noch ein Foto mit foliertem schwarzen Dach 🙂

Tesla Model S: fast eine Woche lang Model X

Eigentlich wollte ich ja „nur mal“ für einen Tag das Model X testen, doch der Aufenthalt meines Model S im Servicecenter dauerte etwas länger als geplant.

So kam ich dann fast eine Woche lang in den Genuss des Model X, und muss feststellen: DAS TEIL IST RIESIG!
Um nicht schlicht und einfach zu sagen – mir isses zu groß.

Ok, „man sitzt höher“, den Spruch hört man ja meist als (einziges) Argument von SUV-Fahrern für ein solches Fahrzeug. Weiterhin hat Tesla mittlerweile die Geräuschdämmung und die verwendeten Materialien stark verbessert und das Model X als 90D macht beim Fahren richtig Laune – aber es ist noch länger und breiter als das Model S.
Und damit „zwickt“ es beim Parken in der Tiefgarage (ich parkte draußen), beim Parken auf Supermarkt-Parkplätzen (ich parkte etwas weiter weg vom Eingang, damit da ja keiner „andotzt“) und auch beim Parken im heimischen Carport (der könnte breiter sein).

Die Falcon-Wing-Doors waren natürlich der Hingucker und sämtliche Probe-Mitfahrer begeistert von dem Teil.
Aber – ich war froh, als ich mein Model S wieder zurück hatte 🙂

Autobahn- und LTE-Update wurden durchgeführt, die Graphiken der Displays erhielten zwar „nur“ die Slipstream-Felgen und leider kein schwarzes Dach (dafür aber den Heckspoiler) und zusätzlich wurde auf Garantie die dritte Bremsleuchte ausgetauscht (da waren drei LEDs ohne Funktion) sowie ein oxidiertes Hochvolt-Kabel.

Wie immer perfekter Service vom Servicecenter in Frankfurt 🙂