Darum … 😉
Das wäre mit dem Model 3 nur schwierig bis gar nicht möglich.


Darum … 😉
Das wäre mit dem Model 3 nur schwierig bis gar nicht möglich.


Nach nun drei Jahren und drei Monaten Tesla Model S habe ich die Laufleistung bei Kauf von gut 86.000km auf etwas über 172.000km verdoppelt, also über 86.000km selbst mit dem Model S gefahren. Wie immer ohne besondere Vorkommnisse, vom Tausch der 12V Batterie und des Airbag-Rückrufs mal abgesehen. Aber das passiert auch bei anderen Herstellern, die tauschen die Teile dann aber sicher nicht mal eben in der Tiefgarage des Arbeitgebers mit einem Ranger-Service.
Ein größeres Problem ist bei Tesla ein Chip in der MCU (der große Zentralbildschirm), der durch Überschreitung von Schreib-/Lesezyklen irgendwann das Zeitliche segnet und für einen schwarzen Bildschirm sorgt. Das Auto ist dann zwar noch fahrbar, allerdings nur noch im Notbetrieb. Ärgerlich an der Sache ist, dass es sich hierbei schlicht um einen Design-Fehler handelt, da Tesla den Chip einfach unterdimensioniert hat und die Software unnötige Log-Files auf dem Chip ablegt. Tesla bietet hierfür nur den kompletten Tausch der MCU an, was mit schlappen 3.000 Euro zu Buche schlägt – ausserhalb der Fahrzeuggarantie ein teurer Spaß. Und man erhält dann wieder eine MCU mit dem gleichen Chip.
Glücklicherweise hat sich mittlerweile auch in Europa eine Firma in Eindhoven auf den Austausch des Chips spezialisiert und bietet diese Reparatur für 550 Euro an – schon deutlich günstiger, und man erhält einen leistungsfähigeren Chip, der über 20.000 Schreib-/Lesezyklen aushält. Der Austausch vor Ort dauert ca. zwei Stunden und der Bildschirm reagiert mit dem neuen Chip deutlich flotter. In Deutschland gibt es mittlerweile eine Firma, die den Aus- und Einbau vornimmt und den Chip ebenfalls in Eindhoven tauschen lässt, für alle die eine weitere Anfahrt haben sicher die einfachere Lösung.
Wie schon hier angedeutet war für diesen Frühling eine neue Farbe angedacht – PlastiDip „Flex Blue“ 🙂
Also den Roadster schön abgeklebt, die Lackierpistole durchgeladen und mal eben „blaugemacht“. Die Embleme wurden schwarz matt, die beiden Dachholme werden vielleicht auch noch schwarz matt, mal sehen.
Hier das Ergebnis:



Und hier die Vorarbeiten:


Da bei meinem Model S noch der Takata-Airbag-Rückruf offen war und zudem die 12V-Batterie einen Austausch wünschte (Meldung: „12V-Batterie bald wechseln.“) hatte ich heute in der Tiefgarage meiner Arbeitsstelle Besuch von einem Tesla-Ranger.

Dieser kommt mit einem ziemlich gut ausgerüsteten Tesla Model S und nimmt den Austausch oder die Reparaturen vor Ort zu Hause oder an der Arbeitsstelle vor. Praktisch, denn man spart sich so einen Urlaubstag und den Besuch im Servicecenter 🙂
Und zusätzlich zum Tausch des Airbag-Moduls und der Batterie wurde mein Model S auch mit dem sogenannten „CCS-Retrofit“ nachgerüstet – einem CCS-Adapter + zugehörigem Steuergerät und Verkabelung für die Nutzung von CCS-Ladesäulen.
🙂
Hat Spaß gemacht, und der Radsatz wurde ebenfalls erkannt 😉




Seit dem 3. März 2017 fahre ich nun mein Model S – also volle drei Jahre, aktuell etwas über 84.000 „selbstgefahrene“ Kilometer und insgesamt fast 169.000km auf dem Tacho. Bisher eigentlich weiterhin keine besonderen Vorkommnisse, ausser einer schwächelnden 12V-Batterie und dem noch ausstehenden Takata-Airbag-Rückruf. An den hat nun interessanterweise das KBA mit einem „gelben Brief“ erinnert und eine Stilllegung angedroht, wenn nicht bis zum 13.03.2020 die Durchführung des Rückrufs erfolgt! Das wird nun am 10. März durch einen „Tesla-Ranger“ auf dem Firmenparkplatz meiner Arbeitsstelle durchgeführt – Austausch Takata-Airbag (bzw. Sprengkapsel des Beifahrer-Airbags), Austausch der 12V-Batterie und weil’s dann in einem Aufwasch geht – Nachrüstung CCS-Ladeoption.