Nachruf: wir trauern um Josef Jeck

Die Freie Wählergemeinschaft Brechen nimmt schweren Herzens Abschied von ihrem langjährigen Fraktionskollegen und politischen Wegbegleiter Josef Jeck.

Die Nachricht von seinem Tod hat uns sehr getroffen und traurig gemacht.

Josef Jeck war bereits seit 1968 in seiner Heimatgemeinde Werschau als unabhängiger Gemeindevertreter in den Gremien ehrenamtlich tätig.

Nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Werschau und Niederbrechen im Jahr 1972 war er einer der Mitbegründer der Freien Wählergemeinschaft Brechen, einem Zusammenschluss parteipolitisch unabhängiger Bürgerinnen und Bürgern aus beiden Ortsteilen.

Über viele Jahrzehnte hat er als Gemeindevertreter und über viele Jahre auch als Fraktionssprecher die politischen Werte und Ziele, sowie das Erscheinungsbild der Freien Wählergemeinschaft Brechen mitgeprägt!

Mit seinem fachlichen Wissen, seinem Sachverstand, seiner Persönlichkeit und Ausstrahlung und seiner freundlichen gewinnenden Art hat er in den gemeindlichen Gremien in vielen Beratungen richtungsweisende Akzente gesetzt und an den Beschlüssen entscheidend mitgewirkt.

Sowohl in unserer Fraktion als auch in den Gemeindegremien über alle Fraktionsgrenzen hinweg war er ein allzeit respektierter und geachteter Kollege, sein Wort und seine Meinung hatten großes Gewicht.

Im Mittelpunkt seines Wirkens stand immer das Wohl der Gemeinde Brechen.

Mit besonderem Herzblut hat er sich natürlich für die Belange seines Heimatortes Werschau eingesetzt.

Hier hat er viele Projekte im Ortskern, In der Natur und vor allem auch im Bereich der Berger Kirche, der seine besondere Zuneigung galt, angestoßen und zur Verwirklichung gebracht.

Ohne seine Beharrlichkeit, sein Verhandlungsgeschick, seine berufliche Erfahrung sowie seine beruflichen und privaten Kontakte, die er stets uneigennützig für diese Projekte eingesetzt hat, wären viele Verbesserungen in Werschau und in der Gesamtgemeinde nicht verwirklicht worden. Dabei hat er seine Herzensprojekte teilweise auch mit eigenen finanziellen Mitteln unterstützt, ohne darüber viel Aufhebens zu machen.

Es ist kaum möglich alle Leistungen und Verdienste von Josef Jeck für unsere Gemeinde auf zu zählen.

Beispielhaft soll nur sein Engagement für die Pflanzung des Schonwaldes in Werschau erwähnt werden sowie die Aufschüttung des Lärmschutzwalles zur Autobahn hin, durch den die Werschauer eine Entlastung vom Lärm der Autobahn erfahren haben. Die schönen gepflasterten Wege auf dem Friedhof Bergen wären für die Gemeinde Brechen ohne die Kontakte und die Unterstützung von Josef Jeck so nicht finanzierbar gewesen.

Im April 1997 schied Josef nach über 30-jährigem ehrenamtlichen Engagement auf eigenen Wunsch aus der aktiven Kommunalpolitik aus. Dennoch blieb er bis zuletzt seiner Freien Wählergemeinschaft freundschaftlich verbunden.

Gewohnt engagiert unterstützte er unsere Arbeit durch seine Meinung, Vorschläge und Ratschläge, durch seine Informationen über die Wünsche der Werschauer Bürgerinnen und Bürger sowie über Missstände und verbesserungswürdige Zustände im Ortsteil Werschau; aber auch die Belange der Gesamtgemeinde lagen ihm weiterhin am Herzen!

Das wird uns fehlen!

Er wird uns fehlen!

Die Lücke, die sein Tod gerissen hat, ist nicht zu schließen.

Die Gemeinde Brechen verliert mit Josef Jeck eine besondere, charismatische, einmalige Persönlichkeit, die sich auf vielfältige Weise stets uneigennützig für das Wohl der Gemeinde und ihre Menschen eingesetzt hat, wofür wir alle ihm großen Dank schulden.

Und die Freie Wählergemeinschaft Brechen verliert einen sehr geschätzten und vorbildlichen Kollegen, dem wir ein allzeit ehrendes Andenken bewahren.

Die Fortführung seines Engagements für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brechen sehen wir als Verpflichtung!

Was uns allen bleibt ist die unauslöschliche Erinnerung an die gemeinsamen Zeiten mit einem liebenswerten Kollegen und einem Menschenfreund!

Spatenstich am Mutter Teresa Haus – Erweiterung um 16 Kurzzeitpflegeplätze

 

Heute fand bei strahlendem Sonnenschein der Spatenstich für die Erweiterung des Mutter Teresa Hauses um 16 Kurzzeitpflegeplätze in Niederbrechen statt.

Neben dem Bürgermeister Frank Groos und dem Ersten Beigeordneten Marco Kremer hatte auch unser Fraktionssprecher Gerd Roos als Vertreter der verhinderten Gemeindevertretungsvorsitzenden die Ehre am Spatenstich teilzunehmen.

Vertreter der Caritas und Architekt Andre Kramm wiesen neben Bürgermeister Frank Groos auf das so entstehende einmalige Gesamtkonzept hin – Langzeit-, Kurzzeit- und Tagespflege an einem Ort in einer Einrichtung, in gewohnt guter Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Brechen und der Caritas.

Die FWG Brechen freut sich, dass ihrem Antrag aus 2019 nun nach der Planungsphase Taten folgen und das Projekt in die Umsetzung geht.

FWG Thementag 2025

Auch in 2025 fand wieder der “FWG Thementag” statt, bei dem dieses Mal auch einige neue Gesichter begrüßt werden konnten.

Neben dem Sachstand der aktuellen FWG Anträge wurde auch das Thema Hochwasserschutz für Werschau diskutiert. Hierzu wird die FWG Brechen im Nachgang eine Anfrage zu ihrem Antrag stellen.

Im weiteren Verlauf des Tages wurde dann ein Ausblick auf anstehende Projekte in 2025 und auf die Kommunalwahl 2026 geworfen.


obere Reihe: Thomas Reichmann, Patrick Druck, Lars Willems, Christel Schmitt-Losert, Jürgen Arnold, Peter Tiefenbach, mittlere Reihe: Dominik Will, Katharina Zwick, Catharina Schmitt, untere Reihe: Gerd Roos, Thomas Frank, Christof Lohmann, Peter Neukirch

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