Funk-DSL für Brechen
Am 18.04.2008 fand in Oberbrechen die angekündigte Infoveranstaltung zum Thema Funk-DSL für Brechen statt, an der neben Bürgermeister Schlenz sowie den FWG-Mitgliedern des Gemeindevorstandes etwa 50 Interessenten teilnahmen.
Ein Vertreter der Firma disquom funktechnik gmbh aus Königswinter stellte eine Funk-Lösung vor, die auch in Nieder- und Oberbrechen zum Einsatz kommen könnte.
Voraussetzung für die Errichtung eines Funknetzes in Nieder- und Oberbrechen sind mindesten 35 Teilnehmer in jedem Ortsteil. Interessenten können sich bei der Firma StarCom-Bauer (Hünfelden-Heringen), die den regionalen Vertrieb übernimmt und auf der Veranstaltung durch Hr. Kübeler vertreten wurde, melden und vormerken lassen.
Lt. Herrn Kübeler lagen bereits vor der Veranstaltung einige Anfragen von Bürgern der Gemeinde vor.
Die Tarife liegen bei dieser Lösung etwas über denen der “großen” DSL-Anbieter.
Für den Standard-DSL-Zugang mit 3072kBit/s Download/256kBit/s Upload entstehen folgende Kosten:
Grundpreis monatlich 19,99 Euro
Flatrate monatlich 9,99 Euro
Miete für Antenne monatlich 9,99 Euro
Zusammen also rund 40 Euro. Dazu kommen einmalige Bereitstellungskosten in Höhe von 99 Euro.
Internet-Lösung für Brechen in Sicht
Gemeinde lädt zur Infoveranstaltung
Große Teile von Nieder- und Oberbrechen sind zur Zeit nicht oder nur eingeschränkt mit einer schnellen Breitbandanbindung der Telekom (DSL) versorgt. Die Bereitstellung eines flächendeckenden, schnellen und kostengünstigen Internet-Zuganges gehört nach Einschätzung der Gemeinde Brechen heute zu einem wichtigen Standortaspekt für Privatpersonen und Unternehmen. Die Bereitstellung dieser Infrastruktur hat damit oberste Priorität.
Gemeinsam mit der Firma Disquom Funktechnik GmbH aus Königswinter soll das DSL-Angebot in Brechen mit einem schnellen und sicheren Datenfunknetz optimiert werden. Disquom wird ihren Lösungsansatz für die DSL-Internetanbindung in Brechen im Rahmen eines Informationsabends am
Freitag, 18. April 2008 um 18:30 Uhr,
im Freizeitraum der Emstalhalle Oberbrechen
vorstellen. Das Unternehmen erklärt im Vorfeld, dass Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7.168 KBit/s angeboten werden können. Informationen über das Angebot können auch unter www.etquom.de abgerufen werden. Die Gemeinde Brechen, aber auch das involvierte Unternehmen, hoffen auf einen guten Besuch der Veranstaltung, bei der Fragen zu Technik, Preisen und Leistungen erörtert werden.
NNP – 13.03.2008
Nassauische Neue Presse – 13.03.2008
FWG kritisiert Gebührensatzung
Brechen-Niederbrechen. Die Gebühren für die Benutzung der gemeindeeigenen Hallen, die eventuelle Leichtathletikanlage an der Schule in Niederbrechen, die B-8-Umgehung Niederbrechen und die Frage der Einstellung eines Hilfspolizisten waren Diskussionsthemen bei einer gut besuchten Diskussionsveranstaltung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) im DRK-Heim in Niederbrechen.
Der Vorsitzende der FWG-Fraktion in der Gemeindevertretung, Gerd Roos, legte noch einmal die Haltung der FWG zur Gebührensatzung für die Gemeinschaftseinrichtungen dar. Nach Auffassung der FWG werde die neue Gebührenordnung nicht den unterschiedlichen Gegebenheiten und Verhältnissen in der Gemeinde gerecht. Als Beispiel nannte er die Gebühren für die Übungsstunden, die für das Dorfgemeinschaftshaus in Werschau eine Steigerung um mehr als 300 Prozent bedeute. Weggefallen sei auch die Regelung, der zufolge den Werschauer Vereinen, die selbst putzten, die Gebühr für die Trainingsstunden erlassen worden war. Die FWG habe die Regelungen für Niederbrechen und Oberbrechen mitgetragen. Die übrigen Vorschläge der FWG seien nicht einmal zur Abstimmung gestellt worden, ein in seinen Augen bisher einmaliger Vorgang. Sie halte es nach wie vor für richtig, den unterschiedlichen Belangen einzelner Ortsteile Rechnung zu tragen. Dies sei kein Ortsteildenken im negativen Sinn, wies er die Kritik anderer Fraktionen am Vorgehen der FWG zurück. Die jetzige Lösung, nach der Tischtennisclub und Sportverein Werschau bei schlechteren räumlichen Verhältnissen mehr bezahlen müssten als andere, sei nicht gerecht.
Während die Vertreter der Niederbrechener Gesangvereine erklärten, sie könnten mit den Hallengebühren leben, sieht der Tischtennisclub Werschau durch die Neuregelung seine Existenz gefährdet. Der TTC habe keine Alternative zum Dorfgemeinschaftshaus und als kleiner Verein auch kaum Einnahmequellen, um die nun erheblichen Gebühren decken zu können. Angeregt wurde, kleinen Vereinen wie dem TTC eventuell durch eine Erhöhung des gemeindlichen Zuschusses zu helfen. Auch wurde angeregt, anstatt einer Stundenabrechnung für die regelmäßige Nutzung des neuen Sport- und Kulturzentrums in Niederbrechen eine Jahrespauschale zu erheben.
Von dem Ausgang des laufenden Bebauungsplanverfahrens für die beiden Sportplätze in Niederbrechen und Oberbrechen hänge, so Roos, ab, ob die Gemeinde den Bau einer Leichtathletikanlage an der Schule im Emsbachtal in Niederbrechen in Erwägung ziehe. Zwei Anträge der FWG, den Kreis Limburg-Weilburg in die Pflicht zu nehmen und ihn dazu zu bewegen, Ersatz für das beim Abriss der alten Schulturnhalle weggefallene Kleinsportfeld für den Schulsport zu schaffen, hätten zwar die Zustimmung der Gemeindevertretung gefunden, seien jedoch vom Kreis aus Kostengründen abgelehnt worden. Sollten jedoch, je nach Ausgang des Bauleitverfahrens, beide oder einer der Sportplätze nicht an ihren Standorten verbleiben können, müsse doch die zentrale Sportanlage gebaut werden, die auch eine Leichtathletikanlage umfasse. Dann werde es keine zweite Anlage an der Schule sowie am Sport- und Kulturzentrum in Niederbrechen geben. Unabhängig vom Bau einer zentralen Sportanlage wurde aus dem Teilnehmerkreis heraus die Ansicht geäußert, der Kreis sei als Schulträger in der Pflicht, einen Ersatz für die weggefallene Außensportanlage zu schaffen. Gefordert wurde außerdem ein Bolzplatz oder eine Spielwiese in diesem Bereich insbesondere für die Kinder aus dem Neubaugebiet zwischen Runkeler und Dietkircher Straße.
Roos appellierte an die Eltern der Schulkinder, die neuen schulischen Möglichkeiten zu nutzen, die durch die Einführung der verbundenen Haupt- und Realschule entstanden. Dies sei eine historische Chance, die seit langem von allen geforderte Realschule in der Gemeinde zu etablieren. Sollte diese Chance verpasst werden, stehe die Zukunft des Schulstandorts Brechen auf dem Spiel.
Roos informierte über den aktuellen Stand zur Beseitigung des Bahnübergangs an der Berger Kirche. Für die neueste Variante mit der Querung von Bahn und Emsbach in der Brühlau laufe derzeit eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Alle Fraktionen der Gemeindevertretung befürworteten das Vorhaben, das jedoch nicht isoliert stehen dürfe, sondern als Teil der seit langem geplanten B-8-Umgehung Niederbrechen, die auch die Ableitung des Verkehrs aus der Runkeler und der Villmarer Straße umfassen müsse.
Geteilter Meinung waren die Versammlungsteilnehmer über die in den Gremien der Gemeinde diskutierte Frage des möglichen Beitritts zu einem gemeinsamen Polizeibezirk mit Runkel, Villmar und Weinbach und der damit verbundenen Beschäftigung eines Hilfspolizisten, der vor allem den ruhenden Verkehr kontrollieren und Geschwindigkeitskontrollen vornehmen solle. In jüngster Zeit häuften sich bei der Gemeinde wieder die Beschwerden, etwa über falsch und behindernd geparkte Autos. Alle Appelle an die Bevölkerung hätten nichts gebracht, daher müsse nach anderen Wegen gesucht werden, um Abhilfe zu schaffen. (uk)
FWG-Infoabend
Die FWG veranstaltet in Niederbrechen einen großen Informationsabend.
Termin: Mittwoch, 05.03.2008, 20:00 Uhr im DRK-Heim in Niederbrechen
Als Themenvorschläge bieten wir an:
neue Gebührenordnung in den Gemeindehallen
Stand Zentrale Sportanlage bzw. weitere Nutzung der bestehenden Sportplätze
Leichtathletikanlage an der Schule
Größter aktueller Ausgabeposten: Sanierung Kanal/Abwassergebühren
Sachstand neuer Bauhof
Sachstand B8-Umgehung
evtl. Möglichkeiten von Radarmessungen und Ahndung von Falschparkern
Eine mögliche Reihenfolge und Intensität der Themen würden wir am Abend – je nach dem vorhandenen Interesse – festlegen.
Darüber hinaus möchten wir noch die Gelegenheit zu weiteren Fragen und Anregungen bieten.
In der Hoffnung auf einen interessanten und informativen Abend, verbleiben wir bis dahin
Ihre FWG-Brechen
i.A.
Stefan Göbel
Wir trauern
Manfred Weier
mit geprägt und hinterlässt eine große Lücke.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Termine 2015
Sitzungstermine 2015
15.07.2015 – 20.00 Uhr Sitzung der Gemeindevertretung (Emstalhalle)
(alle Ausschusstermine finden im Alten Rathaus statt)
Neue Gebühren
Gedanken zur neuen Gebührenordnung
In der Gemeindevertretersitzung im Dezember 2007 wurden folgende Stundensätze für die Nutzung in Niederbrechen (neue Sporthalle), Oberbrechen (Emstalhalle) und Werschau (Dorfgemeinschaftshaus) für den Sportbetrieb beschlossen:
Wenn man nun die Größe der jeweiligen Einrichtungen mitbetrachtet und einen Quadratmeterpreis für die Nutzung errechnet ergibt sich folgendes Bild:
Mit diesem Quadratmeterpreis lassen sich nun interessante Berechnungen anstellen.
Berechnung 1 – Werschau als Basis – 1,70455 Ct./qm
Berechnung 2 – Niederbrechen als Basis – 0,76687 Ct./qm
Berechnung 3 – Oberbrechen als Basis – 0,55659 Ct./qm
In diesen Berechnungen ist nicht berücksichtigt, dass es sich beim Dorfgemeinschafthaus Werschau keinesfalls um eine “Sporthalle” handelt, da Umkleidekabinen sowie Duschmöglichkeiten fehlen.
Interessant ist dabei, dass die Kollegen der CDU und SPD der FWG in Bezug auf den Ortsteil Werschau “Ortsteil-Denken” vorwerfen. Jeder, der die oben errechneten Zahlen für die Nutzung der Sporthallen vergleicht, wird merken, dass man diesen Vorwurf an CDU und SPD getrost zurückgeben kann – die Zahlen sprechen eindeutig für ein “Ortsteil-Denken” von CDU und SPD, und zwar zu Gunsten von Nieder- und Oberbrechen. Wenn verschiedene Kollegen anderer Fraktionen in diesem Zusammenhang immer eine “Gleichbehandlung” für alle Vereine fordern, dann sollte wenigstens auch von einer identischen Basis ausgegangen werden – Äpfel und Birnen lassen sich nun mal nicht vergleichen.
Wahl 2006
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![]() FWG Wahlbroschüre Seite 2 PDF-Datei, 184 kB |
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Mitglieder der FWG im Gemeindevorstand: |
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![]() Heinz Josef Roth Weberstraße 1 Niederbrechen Angestellter |
![]() Peter Neukirch Westerwaldstraße 13 Niederbrechen DV-Kaufmann |
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| Mitglieder der FWG in der Gemeindevertretung: | |||||
| Fraktionssprecher |
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![]() Gerd Roos Im Weizenschlag 22 Niederbrechen Prakt. Arzt |
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| Haupt- und Finanzausschuß |
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![]() Stefan Göbel Am Berg 2a Werschau Verw.-Beamter |
![]() Michael Dernbach Taunusstr. 5 Niederbrechen Informatik-Betriebswirt |
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| Bauausschuß |
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![]() Steffen Neukirch Dietkircher Str. 17 Niederbrechen Bankkaufmann |
![]() Micha Weil Waldstr. 18 Werschau Chemikant |
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| Ausschuß für Jugend, Sport, Soziales, Umwelt und Kultur |
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![]() Marcel Roggenkamp Hinter dem Bierhaus 4 Werschau Industriemechaniker |
![]() Peter Tiefenbach Limburger Str. 57 Niederbrechen Pflegedienstleiter |
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Kontakt
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Freie Wählergemeinschaft Brechen
Fraktionssprecher: Gerd Roos
Im Weizenschlag 22
65611 Brechen
eMail: kontakt[at]fwg-brechen.de
Peter Neukirch
Westerwaldstr. 13
65611 Brechen
eMail: webmaster[at]fwg-brechen.de













